Sinnlose Maßnahmen des Jobcenters im Netz

In meinem „Tagebuch einer (Zwangs-) Maßnahme“ habe ich, so denke ich und so wurde es mir mittlerweile auch immer wieder von Lesern bestätigt, einen recht guten Einblick in eine der vielen vom Jobcenter „vermittelten“ Maßnahmen zur Wiedereingliederung auf den ersten Arbeitsmarkt geschaffen. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas ist sei es mir gelungen, ein unterhaltsames Werk, das auch hier und da zum Schmunzeln einlädt, ohne die eigentliche Problematik aus den Augen zu verlieren, schrieb einmal ein Leser über das Buch.

Natürlich habe ich mich schon während des Entstehens des Werkes immer wieder gefragt, ob ich der einzige bin, der in einer für ihn nahezu absolut sinnlosen Maßnahme steckt oder ob es da draußen noch andere mit ähnlichen Erfahrungen gibt.

Natürlich wird man recht schnell fündig, wenn man sich zu diesem Thema im Netz umschaut. Dabei überwiegen allerdings die negativen Berichte. Positive konnte ich kaum finden, obwohl ich auch schon während meiner Recherchen zum obigen Buch immer wieder auch ganz gezielt andere Teilnehmer nach positiven Erfahrungen in dieser oder auch anderen Maßnahmen gefragt hatte.

Im Folgenden möchte ich einen kurzen Überblick über andere Beiträge zum Thema Maßnahmen des Jobcenters liefern. Gerne können auch in den Kommentaren noch weitere interessante Links eingetragen werden.

Die fünf sinnlosesten Jobcenter Maßnahmen nennt Meike Büttner ihren Beitrag, der in der Huffington Post erschienen ist. In den fünf Beispielen sinnloser oder einfach nur schlechter Maßnahmen erhält man einen recht interessanten Einblick in diverse sogenannte Maßnahmen, die ihr Geld sicher nicht wert sein dürften, den Anbietern aber einen Geldregen bei minimalstem Aufwand bescheren dürften – auf Kosten der Teilnehmer natürlich.

Auch der Bundesrechnungshof rügt die Integrationshilfen in den Arbeitsmarkt, darunter auch die sogenannten Ein-Euro-Jobs als „nutzlos“. Jobvermittler seien oft nur zufällig erfolgreich, kann man auf tagesschau.de im Beitrag Bundesrechnungshof rügt Jobcenter – Jobvermittler ‚oft nur zufällig erfolgreich‘ lesen. Demnach seien die Prüfer des Bundesrechnungshofes unter anderem auch zu dem Schluss gekommen, dass bestehende Mängel in den Jobcentern selbst, ein wesentlicher Grund dafür seien, dass arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und anschließende Vermittlungsbemühungen wirkungslos blieben.

Auch auf dem Blog Tatsachenberichte von Hartz IV – Betroffenen gibt es einige Erlebnisse aus den Jobcentern zu lesen. Kopfschütteln und an die Stirn fassen während des Lesens der Beiträge ist fast garantiert.

 

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